Am 5. September 2026 haben wir uns zur jährlichen Mitgliederversammlung der Deutsch-Malawischen Gesellschaft in Berlin mit zahlreichen Akteuren und Interessierten getroffen, die sich in und über Malawi vernetzen und austauschen.

Unsere Projektleiterin Elisabeth Maasjost reist bereits seit vielen Jahren zur Veranstaltung und ist zugleich inzwischen auch Vorstandsmitglied der Deutsch-Malawischen Gesellschaft (DMaG). Der Austausch ist immer wieder wertvoll, das Netzwerk wächst und ermöglicht neue Ideen und Ansätze durch gegenseitige Unterstützung und Berichte aus den Projekten und dem Land selbst.

Dieses Jahr waren unter anderem der amtierende Botschafter Malawis, Derek Lakudzala, sowie die deutsche Botschafterin in Lilongwe, Ute König, und die neue Länderreferentin für Malawi im Auswärtigen Amt, Martina Böckmann, Teil der Gesprächsrunde.

Ein besonderer Programmpunkt war dann die Vorführung des inzwischen international ausgezeichneten Dokumentarfilms „Tumaini“ von DMaG-Vorstandsmitglied Dr. Rupert Pöschl. Über mehrere Jahre hinweg hat er ein Kulturfestival im malawischen Flüchtlingslager Dzaleka begleitet und dabei eindrucksvoll das kulturelle Leben der dort lebenden Menschen auf Kamera festgehalten. Auch die zwischenzeitlichen Herausforderungen durch die geplante zwangsweise Umsiedlung von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden thematisiert.

Im Mittelpunkt des anschließenden Austauschs stand das Thema „Opportunities and Challenges for SME Investments in Malawi“ (SME = Small and Medium Sized Enterprises, also die Investition in kleine und mittelständige Unternehmen). Unternehmerische Erfahrungen aus Malawi, die Arbeit des GEMS Innovation Hub in Blantyre sowie die Perspektiven der malawischen Regierung zeigten sowohl die Chancen als auch die bestehenden Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen auf. Wir konnten hier einiges an Wissen mitnehmen – vielen Dank nochmal für diese spannenden Einblicke von allen Seiten!

Auch aktuelle politische Entwicklungen sowie geplante Wirtschafts-, Messe- und Kulturveranstaltungen in Malawi wurden natürlich angesprochen. Die deutsche Botschafterin Ute König gab zudem eine realistische Einschätzung der Rahmenbedingungen für Investitionen und wies auf bestehende Engpässe im Land hin.

Ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit Malawi war außerdem die Überreichung eines Gratulationsgrußes der DMaG für die „Scorches“, die malawische Frauenfußballnationalmannschaft, an Botschafter Derek Lakudzala – verbunden mit der Bitte, diesen nach Malawi weiterzuleiten. Das wird er sicherlich gern tun! ⚽🇲🇼

Für uns als Malawi-NGO sind diese Begegnungen wie sie in bei den Zusammenkünften der DMaG immer wieder zustande kommen außerordentlich wertvoll: Sie stärken natürlich den Austausch zwischen uns hier in Deutschland und den Menschen vor Ort in Malawi, den wir auch in unserem Projekt als Kernaufgabe betrachten, sie bringen aber zudem auch engagierte Menschen zusammen und eröffnen neue Möglichkeiten für Kooperationen in den Bereichen Entwicklung, Kultur, Bildung und Wirtschaft.

Wir freuen uns, dass aus unserem Team Elisabeth Maasjost diesen Austausch sowohl durch ihr Engagement in unserer Organisation als auch als Vorstandsmitglied der Deutsch-Malawischen Gesellschaft aktiv mitgestalten kann.

🇲🇼 Gemeinsam für die deutsch-malawische Freundschaft und Partnerschaft! 🇩🇪